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Unfallkasse Rheinland-Pfalz | Home

Einsatzkräfte sind füreinander da

Feuerwehr Ludwigshafen erhält Präventionspreis der Unfallkasse Rheinland-Pfalz

Eine Personengruppe vor einem Feuerwehrauto.
Foto: Stadtverwaltung Ludwigshafen

Für ihr Engagement in der Psychosozialen Notfallversorgung hat die Feuerwehr Ludwigshafen den Präventionspreis 2025 der Unfallkasse Rheinland-Pfalz erhalten. Das ausgezeichnete Einsatznachsorgeteam unterstützt Einsatzkräfte nach belastenden Ereignissen und sorgt dafür, dass Hilfe schnell und professionell verfügbar ist. Die Jury würdigte die breite Akzeptanz des Angebots, die gute Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr und die zahlreichen ehrenamtlichen Beiträge der Teammitglieder. Lob gab es auch dafür, dass das Projekt weit über Ludwigshafen hinaus Wirkung entfalten kann und ein Beispiel dafür ist, wie moderne Gefahrenabwehr psychische Gesundheit mitdenkt.

 

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Mehr wissen, besser schützen

Der neue SiBe Report ist da

Titelbild des SiBe-Report 1/2026

Sicherheitsbeauftragte sind in vielen Betrieben die Menschen, die man zuerst anspricht, wenn es um Sicherheit und Gesundheit geht – nahbar, engagiert und im Team verankert. Rund 760.000 von ihnen übernehmen dieses Ehrenamt zusätzlich zu ihrem eigentlichen Job. Der neue SiBe‑Report zeigt, wie wichtig diese Rolle ist und wie viel Kompetenz, Fingerspitzengefühl und Praxisnähe dahintersteckt.

Im Interview erklärt Dr. Markus Kohn von der DGUV, warum soziale Kompetenz für SiBe genauso entscheidend ist wie Fachwissen. Er beschreibt, wie Sicherheitsbeauftragte Unsicherheiten abbauen, Verständnis schaffen und als Vermittler zwischen Belegschaft und Führungskräften wirken. 

Damit SiBe ihre Aufgaben gut bewältigen können, stellt der Report einen umfangreichen Werkzeugkasten vor: kostenfreie Medien, Materialien und Unterstützungsangebote der Unfallkassen und Berufsgenossenschaften, die den Alltag erleichtern und die Wirksamkeit stärken. Dazu gehört auch ein Blick auf die persönliche Schutzausrüstung – und darauf, warum sie oft nicht getragen wird. Der SiBe-Report zeigt, wie Beteiligung und Mitbestimmung bei der Auswahl dazu beitragen können, Akzeptanz und Tragebereitschaft zu erhöhen.

Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich einem Thema, das viele Beschäftigte nach Feierabend betrifft: der Pflege von Angehörigen. Die DGUV-Broschüre „Zu Hause pflegen“ und das Magazin „Ich pflege“ bieten Orientierung und Unterstützung für Menschen, die diese anspruchsvolle Aufgabe übernehmen.

 

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Sicherheit bei Einsätzen an Elektrofahrzeugen

Feuerwehrmänner löschen ein brennendes Fahrzeug.

Mit der wachsenden Zahl von Elektro- und Hybridfahrzeugen steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie in Unfälle verwickelt sind. Die überarbeitete DGUV Information 205-022 Sicherheit und Gesundheit bei Lösch- und Rettungsarbeiten an Kraftfahrzeugen mit Hochvoltspeicher unterstützt Einsatzkräfte dabei, Gefahren richtig einzuschätzen und sicher zu handeln. Sie zeigt, wie Hochvoltspeicher erkannt, Risiken bewertet und Lösch‑ sowie Rettungsmaßnahmen fachgerecht durchgeführt werden.

Die gute Nachricht: Das Gefährdungspotenzial ist nicht höher als bei konventionellen Fahrzeugen – aber anders. Eine kompakte Taschenkarte, die ursprünglich gemeinsam vom Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz, der Unfallkasse Reinland-Pfalz und dem Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz Rheinland-Pfalz erarbeitet wurde, fasst die wichtigsten Einsatzgrundsätze für den schnellen Zugriff zusammen.

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Feuerwehrsportgruppen sind gefragt – wir aktualisieren unsere Übersicht

Zwei Männer in Sportkleidung liegen bäuchlings auf Matten und heben Arme und Beine an. Ein anderer Mann geht um die Matten herum.

Seit vielen Jahren führen wir eine Übersicht der Feuerwehrsportgruppen im Land. Diese Sammlung dient nicht nur der Information, sondern auch der Vernetzung der Gruppen untereinander und fördert somit Austausch, Zusammenarbeit und sportliche Aktivitäten innerhalb der Feuerwehren.

Um die Übersicht weiterhin aktuell und verlässlich zu halten, wird sie nun überarbeitet. Für die Aktualisierung ist es wichtig zu wissen, welche Feuerwehrsportgruppen aktuell aktiv sind. Hier sind nun die Feuerwehrsportgruppen selbst gefragt, ihre Daten mitzuteilen. Die Teilnahme an der kurzen Abfrage bzw. die Anmeldung der Gruppen ist unkompliziert auf unserer Seite zu den Feuerwehrsportgruppen möglich.

Mit der Aktualisierung der Kontaktdaten bleibt die Übersicht auf dem neuesten Stand und unterstützt eine funktionierende Vernetzung im gesamten Land. Zusätzlich besteht für Feuerwehrsportgruppen, die sich anmelden, erneut die Möglichkeit, einen Zuschuss von 50 Euro für Sportequipment zu erhalten – ein kleiner, aber hilfreicher Beitrag zur Förderung des Feuerwehrsports in Rheinland‑Pfalz.

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Fit für den Einsatz: Feuerwehrsport-Coaches starten durch

Ausbildung vermittelt sportliche Kompetenz für den Feuerwehralltag

Die Teilnehmengruppe mit dem Rücken zur Kamera. Auf ihren T-Shirts ist die Aufschrift "Feuerwehrsport-Coach" zu lesen.

Die jüngste Feuerwehrsport-Coach-Ausbildung der Unfallkasse Rheinland-Pfalz (UK RLP) hat Teilnehmende von Feuerwehren aus ganz Rheinland-Pfalz und dem Saarland am UK-Sitz in Andernach zusammengebracht. Mit dabei waren Angehörige und Verantwortliche sowohl aus der Freiwilligen Feuerwehr als auch aus der Berufsfeuerwehr und der Werksfeuerwehr. Sie alle eint das Wissen darum, dass Sport und Fitness in der Feuerwehr eine zentrale Rolle für Gesundheit, Einsatzfähigkeit und Teamzusammenhalt in der Feuerwehr spielen.

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Die Teilnehmengruppe mit dem Rücken zur Kamera. Auf ihren T-Shirts ist die Aufschrift "Feuerwehrsport-Coach" zu lesen.

Mehr Sicherheit beim dFFA

Unfallkasse Rheinland-Pfalz stellt hilfreiche Videos bereit

Das deutsche Feuerwehr Fitness Abzeichen (dFFA) ist die höchste sportliche Auszeichnung der Feuerwehr und steht für vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit. Es ermöglicht Feuerwehrangehörigen, ihre Fitness gezielt zu überprüfen und ihre Einsatzbereitschaft zu stärken. Doch diese Prüfung ist keine einfache Aufgabe. Die Anforderungen in den Bereichen Ausdauer, Kraft und Koordination sind hoch – genau wie die Belastungen, denen Feuerwehrangehörige im Einsatz standhalten müssen. Besonders anspruchsvoll sind die koordinativen Disziplinen „Parcours“ und „Kasten-Bumerang-Test“, die durch ihren komplexen Aufbau und die anspruchsvollen Bewegungsabläufe ein erhöhtes Unfallrisiko bergen. 

Um das Training und die Abnahme des Abzeichens sicher zu gestalten, stellen wir zwei Videos zur Verfügung. Diese zeigen nicht nur, den sicheren Aufbau, sondern geben auch wertvolle Tipps zur Durchführung der Übungen. Feuerwehrangehörige und Prüfende erhalten damit eine praxisnahe Unterstützung, um Unfälle zu vermeiden und die Herausforderungen erfolgreich zu meistern. 

Die Verleihung des dFFA wird von der Deutschen Feuerwehr-Sportföderation e. V. (DFS) koordiniert. Ihr Ziel ist es, Feuerwehrleute, Rettungsdienste sowie Angehörige anderer Sicherheitsbehörden zu motivieren, ihre Fitness regelmäßig unter Beweis zu stellen. In den vergangenen Jahren wurden – auch mit Unterstützung der UK RLP – zahlreiche Multiplikatoren ausgebildet, die das dFFA abnehmen dürfen. Und es geht weiter: Im August und September 2025 bietet die UK RLP einen neuen Feuerwehrsport-Coach-Lehrgang an, die zur Abnahme des Abzeichens berechtigen. 

Zu den dFFA-Videos

Jugendfeuerwehr: Spielerisch zu mehr Fitness

Ein Mädchen hüpft seitlich hin und her. Ein Mann daneben nimmt mit der Handy-Stoppuhr die Zeit.

In der Feuerwehr braucht es nicht nur technisches Know-how, sondern auch körperliche und mentale Fitness, um Einsätze sicher und effizient zu bewältigen. In der Nachwuchsarbeit gilt es deshalb, Jugendliche frühzeitig für Sport und Bewegung zu begeistern. Mit dem Konzept „Fitte und gesunde Jugendfeuerwehren“ unterstützt die Unfallkasse Rheinland-Pfalz schon seit einigen Jahren in Kooperation mit der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz und dem Landesfeuerwehrverband Jugendwartinnen und Jugendwarte dabei, dem Thema Bewegung einen größeren Stellenwert in der Ausbildung zu geben. Mit dem neuen Fitnesstest „Wie fit bin ich“ können Jugendfeuerwehren Bewegung spielerisch in ihre Gruppenstunden integrieren – einfach, effektiv und mit jeder Menge Spaß. 

Mehr über den Test „Wie fit bin ich?“ erfahren Sie in unserer Pressemitteilung.

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Feuerwehrtauglichkeit: Was Ärzte und Führungskräfte wissen müssen

„Entscheidungshilfe zur gesundheitlichen Eignung und Funktion“ wurde überarbeitet

Die gesundheitliche Eignungsprüfung für Feuerwehrangehörige sorgt immer wieder für Unsicherheiten – wer soll was untersuchen, und nach welchen Kriterien? Mit der „Entscheidungshilfe zur gesundheitlichen Eignung und Funktion in der Feuerwehr“ hat die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord (HFUK Nord) eine Orientierungshilfe entwickelt, die für untersuchende Ärztinnen und Ärzte sowie Aufgabenträgern von Feuerwehren wichtige Informationen bietet. Jetzt gibt es eine überarbeitete Version, die aktuelle rechtliche Änderungen und neue Bewertungskriterien berücksichtigt. Wie die Vorgängerversion aus dem Jahr 2017 kann die aktualisierte Entscheidungshilfe auch zur ärztlichen Untersuchung von rheinland-pfälzischen Feuerwehrangehörigen genutzt werden. 

Ein besonderer Fokus der Entscheidungshilfe liegt auf der detaillierten Aufteilung der Funktionen innerhalb der Feuerwehr, sodass auch Angehörige mit gesundheitlichen Einschränkungen geeignete Aufgaben übernehmen können. Wichtig: Die Entscheidungshilfe ist keine Vorschrift, sondern ein unterstützendes Instrument, um die gesetzlichen Vorgaben praxisnah und handhabbar zu machen. Die HFUK Nord bietet sie auf ihrer Homepage zum Download an.

Zur Webseite der HFUK Nord

Ein Tag in der Interims-Integrierten Leitstelle der Berufsfeuerwehr Mainz

UK RLP unterstützt bei Gefährdungsbeurteilung Psychische Belastung

Foto: AdobeStock/DGUV

Unsere Kollegin Sonja Wittmann, Arbeitspsychologin bei der UK RLP, leistet einen 24-Stunden-Dienst in der Leitstelle, um im Rahmen der jüngst vereinbarten Begleitung der Leitstelle bei deren „Gefährdungsbeurteilung Psychische Belastung“ erste Eindrücke von der dort geleisteten Arbeit zu gewinnen.

  • Wie läuft ein 24-Stunden-Dienst ab?
  • Welche Aufgaben gilt es zu erledigen?
  • Wie sieht es mit der psychischen Belastung aus?

Die vollständige Reportage finden Sie in unserem Mitgliedsmagazin “ampel digital”.

Zur Reportage

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