Gesundheit und Vorsorge

Während des Feuerwehrdienstes, z. B. bei Übungen, Brandbekämpfung, technischer Rettung oder anderer Hilfeleistungen können Feuerwehrleute auf viele unterschiedliche Gefahren treffen. Jeder Feuerwehrangehörige muss daher gesundheitlich für den Feuerwehrdienst geeignet sein.
Dieser Bereich bietet Handlungshilfen zum Themenbereich Gesundheit und Vorsorge – „Was ist zu berücksichtigen?“


Allgemeine Eignungs- und Vorsorgeuntersuchung für die Feuerwehr

Während des Feuerwehrdienstes, z. B. bei Übungen, Brandbekämpfung, technischer Rettung oder anderer Hilfeleistungen können Feuerwehrleute auf viele unterschiedliche Gefahren treffen. Jeder Feuerwehrangehörige muss daher gesundheitlich für den Feuerwehrdienst geeignet sein.
Hier finden Sie eine Entscheidungshilfe zur Auswahl der Tätigkeiten im Feuerwehrdienst.

Hierzu gibt es Untersuchungen auf die gesundheitliche Eignung vor Antritt des aktiven Feuerwehrdienstes. Diese sollen klären, inwiefern gesundheitliche Bedenken oder Einschränkungen des Feuerwehranwärters für den Dienst bei der Feuerwehr vorliegen. Hier finden Sie ein Informationsblatt zur Eignungsuntersuchung.


Bärte, Körperschmuck und Atemschutz

Voraussetzung für die Schutzwirkung des Atemschutzgerätes ist ein guter Dichtsitz des Atemanschlusses.

Entsprechend Ziffer 3 FwDV 7 „sind Einsatzkräfte mit Bärten oder Koteletten im Bereich der Dichtlinien von Atemanschlüssen ... für das Tragen der bei der Feuerwehr anerkannten Atemschutzgeräte ungeeignet.


Impfungen gegen Hepatitis A und B

Nach § 17 UVV „Feuerwehren“ dürfen im Feuerwehrdienst nur Maßnahmen getroffen werden, die ein sicheres Tätigwerden der Feuerwehrangehörigen ermöglichen.
Vor dem Hintergrund der in § 17 UVV „Feuerwehren“ in Prinzip geforderten Gefährdungsbeurteilung kann für Feuerwehrangehörige ein Impfangebot gegen Hepatitis erforderlich sein.


Schwangerschaft und Feuerwehrdienst

Nach den Bestimmungen des § 14 der Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“ dürfen für den Feuerwehrdienst nur körperlich geeignete Feuerwehrangehörige eingesetzt werden.
Frauen sind während der Schwangerschaft und Stillzeit vorübergehend nicht körperlich im o.g. Sinne geeignet. Die Vorschrift stellt grundsätzlich auf den Schutz der Feuerwehrangehörigen ab und dient im vorliegenden Falle der Abwehr von Gefahren für Mutter und Kind.

Kontakt

Unfallkasse Rheinland-Pfalz
Orensteinstr. 10
56626 Andernach
Telefon: 02632 960-0