Gemeinsamer Prozess für die Gesundheit am Arbeitsplatz

Marcel Hürter, Leo Neydeck und Manfred Breitbach (v.r.)

Beschäftigte im Statistischen Landesamt Rheinland-Pfalz werden mit Unterstützung der Unfallkasse Rheinland-Pfalz gezielt daran arbeiten, den Arbeitsalltag möglichst gesundheitsfördernd und   -erhaltend zu gestalten.

Denn die Herausforderungen für die Gesundheit der Menschen werden immer anspruchsvoller und komplexer: Demografische Entwicklung, Digitalisierung der Arbeitswelt, begrenzte zeitliche Ressourcen und ständige Erreichbarkeit sind nur einige der Gründe. Marcel Hürter, Präsident des Statistischen Landesamtes, initiierte die Kooperation für die Sicherheit und Gesundheit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mithilfe der Unfallkasse implementieren Beschäftigte ein ganzheitliches und systematisches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM).

In einer Kooperationsvereinbarung bekräftigten Marcel Hürter und Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, das gemeinsame Ziel des BGM-Projektes. „Ich hoffe, dass wir im Rahmen dieses Prozesses konkrete Maßnahmen entwickeln und umsetzen können, die die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöhen“, sagte Marcel Hürter. Er dankte ausdrücklich dem Steuerungskreis und der Unfallkasse für das Engagement.

„Erfahrungen aus der Praxis zeigen, was ein gut umgesetztes BGM auch für die Unternehmenskultur bewirken kann", sagte Manfred Breitbach. "Die oberste Führungsebene und auch die Personalvertretung stehen in Ihrem Haus hinter dem Projekt. Durch Ihren modernen Ansatz der Unternehmensführung, durch Ihre Haltung und entsprechende Entscheidungen fördern Sie diesen Prozess“, so Breitbach.

 

Zwei Jahre werden die Präventionsberaterinnen der Unfallkasse, Dr. Wenke Simon und Helin Dogan, die Beschäftigten im Landesamt beim BGM-Prozess beraten.

Der BGM-Steuerungskreis im Statistischen Landesamt wurde bereits gegründet. In ersten Workshops definierten die Mitglieder unter der Projektleitung von Michelle Wittler und Michael Bersch konkrete Ziele und bereiteten weitere Schritte vor. „Wir freuen uns, dass die Amtsleitung dieses Projekt ins Leben gerufen hat und Personalvertretung und Verwaltung dabei sind“, betonten Wittler und Bersch. „Es ist gut, dass wir die Werkzeuge zur Umsetzung durch die Begleitung der Unfallkasse erhalten“, sagten sie. Auch die Personalvertretung bewertet den BGM-Prozess positiv. „Wir erhoffen uns, die Zufriedenheit sowie das Wohlbefinden der Belegschaft zu stärken und damit auch die Arbeitsmotivation zu steigern“, sagte Personalratsvorsitzender Leo Neydeck.

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