Unfallkassen machen gemeinsame Sache

Neue Kooperation in Sachen Feuerwehrsport wird mit Leben erfüllt

„Von A wie Ausdauer bis Z wie Zirkeltraining“  ist Titel eines Feuerwehrsport-Seminars der Unfallkasse Rheinland-Pfalz (UKRLP), in dem Feuerwehrsport-Verantwortliche Anregungen erhalten, wie sie ihr Training noch abwechslungsreicher gestalten können. Der jüngsten Ausgabe des bewährten Seminars kommt eine besondere Bedeutung zu: Es war das erste Feuerwehrsport-Seminar, das die Unfallkassen Rheinland-Pfalz (UKRLP) und Saarland gemeinsam veranstaltet haben. In Saarbrücken legten sich unter der Leitung von Heike Stanowski (Unfallkasse Rheinland-Pfalz) sowie Bianca Dincher und Dirk Flesch (Unfallkasse Saarland) 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland für ein interessanteres Feuerwehrsporttraining ins Zeug – eine geglückte Premiere.

Bei anderen Themen der Feuerwehr haben die Unfallkassen der benachbarten Bundesländer schon häufiger zusammengearbeitet, im Bereich des Feuerwehrsports ist es jedoch ein Novum. Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, begrüßt den Startschuss für die erweiterte Kooperation. „Gemeinsame Energien nutzen, Synergien schaffen und voneinander lernen: Das tun wir bei dieser Zusammenarbeit, und damit liegen wir auch voll auf der Linie der Präventionskampagne kommmitmensch“, betont er.

Mit dieser Einschätzung steht Manfred Breitbach nicht alleine da. „Die Kooperation mit den Kollegen aus dem Bereich des Feuerwehrsports der Unfallkasse Rheinland-Pfalz eröffnet unseren Mitgliedern zusätzliche Chancen“, sagt Thomas Meiser, Geschäftsführer der Unfallkasse Saarland. „Durch diese Zusammenarbeit können unsere Mitgliedsunternehmen und Versicherten auf eines der größten Portfolios an Seminaren und Handlungshilfen zugreifen, die es im Feuerwehrsport gibt. Das gemeinsame Angebot ist sowohl sportwissenschaftlich fundiert als auch praxiserprobt, sodass es problemlos in den Feuerwehrdienst übernommen werden kann“, lobt er.

Zudem betont Meiser die Wichtigkeit des Feuerwehrsports im Allgemeinen: „Feuerwehrdienst ist schwere körperliche Arbeit, daher ist eine überdurchschnittliche körperliche Leistungsfähigkeit ein wichtiger Baustein für die Sicherheit und Gesundheit im Einsatzdienst.“ Nicht umsonst fordere die neue Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“ Maßnahmen zum Erhalt dieser Leistungsfähigkeit. Die  Zusammenarbeit in Sachen Feuerwehrsport wollen die beiden Unfallkassen deshalb auch in Zukunft beibehalten. Konkret bedeutet das:  Feuerwehrangehörige aus dem Saarland können an den Feuerwehrsport-Seminaren der UKRLP in Andernach teilnehmen, zudem wird im kommenden Jahr auch wieder ein Seminar in Saarbrücken stattfinden.

 

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