Job und Pflege – wie geht das?

Unfallkasse Rheinland-Pfalz: Magazin für pflegende Angehörige informiert

 

Birgit Schäler ist Mitte 50 und Ärztin in einem Gesundheitsamt. Seit sieben Jahren pflegt sie überdies ihren blinden und dementen Vater. Wie schafft sie das? Am Anfang mit viel Improvisation, Unmengen von Fragen, mit Unterstützung durch Ämter – und auch mit einigen Fehlern. Inzwischen „läuft“ es gut dank einer sehr individuellen Kombination von Pflege zu Hause, der zeitweisen Betreuung ihres Vaters in einer Wohngruppe – und einer guten Kenntnis der gesetzlichen Regelungen.

Birgit Schäler hat aber auch gelernt, an sich selbst zu denken: „Es ist unheimlich wichtig, auch mal loszulassen, mal Urlaub zu machen, um dem Angehörigen diese Versorgung bieten zu können. Wenn man selbst vor die Hunde geht, kann man keinen mehr pflegen. Das geht gar nicht“, sagt sie.

Unfall- und Gesundheitsschutz für pflegende Angehörige Die ganze Pflege-Geschichte von Birgit Schäler steht im neuen Pflege-Magazin „Zu Hause pflegen – gesund bleiben“ der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. Mit dem Magazin will die Unfallkasse pflegende Angehörige dabei unterstützen, bei der Pflege selbst gesund zu bleiben. Immerhin werden mehr als zwei Drittel der rund 2,3 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland zu Hause versorgt, größtenteils durch die Angehörigen mit mal mehr, mal weniger Unterstützung durch ambulante Pflegedienste. „Bei der Pflege von Familienmitgliedern stoßen viele Angehörige an die Grenze ihrer Belastbarkeit. Körperliche und seelische Erkrankungen sind nicht selten. Wir wollen pflegende Menschen mit den regelmäßig erscheinenden Magazinen unterstützen und Anregungen für einen gesunden Alltag geben“, sagt Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse.

Auf 16 Seiten bietet das Pflege-Magazin daher Mut machende Reportagen – wie die über Birgit Schäler. Darüber hinaus gibt es aber auch Erholungstipps für Körper und Seele. Gesetzliche Grundlagen für die Pflege zu Hause sind ebenfalls dabei; in der Rubrik „Oft gefragt“ gibt die Mitarbeiterin eines Pflegestützpunktes Antworten auf Fragen, die ihr oft gestellt werden. In der aktuellen Ausgabe geht es um das Thema „Muss eine Vorsorgevollmacht notariell beglaubigt sein?“  

Das aktuelle Magazin und alle bereits erschienenen Pflege-Infos finden Sie hier

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