„Gelbe Füße für mehr Sicherheit‘!“

Unfallkasse belohnt Erfahrungsberichte zum Verkehrssicherheitsprojekt

 

 

In vielen Orten helfen bereits „Gelbe Füße“ den Kindern im Straßenverkehr. Die Fußabdrücke – mit Bodenmarkierungsfarbe an markanten Punkten auf Gehwegen aufgebracht – stellen eine Empfehlung für den Schulweg dar. „Gehende“ Symbole weisen den Kindern die Richtung. „Stehende“ Füße zeigen ihnen an, dass sie stehen bleiben und sich erst vergewissern müssen, ob die Straße frei ist und überquert werden kann.

Unfallkasse belohnt Konzepte
Die Unfallkasse richtet an Schulen und Kitas in Rheinland-Pfalz den Aufruf, ihr durchgeführtes Projekt vorzustellen. Auf die Teilnehmenden warten Geldpreise. Der Erfahrungsbericht soll u. a. deutlich machen, wer die Umsetzung des Projekts unterstützt hat, wie für Nachhaltigkeit im Unterricht gesorgt wird und ob sich am Schulwegverhalten etwas geändert hat. „Wir möchten wissen, ob die Kinder jetzt regelmäßig beziehungsweise häufiger zu Fuß gehen“, erklärt Annette Tornau, Ansprechpartnerin bei der Unfallkasse. „Uns interessiert auch, ob das Thema ‚Elterntaxi‘ bei der Umsetzung des Projektes einbezogen wurde“, ergänzt ihr Kollege Oliver Patschula. Denn in der Projektarbeit geht es nicht nur um das Aufbringen der „Gelben Füße“. Durch die Netzwerkbildung der Schulen beispielsweise mit der Polizei, den Ordnungsämtern, den Bürgermeisterinnen oder Bürgermeistern, Elternbeiräten und der Unfallkasse lassen sich oftmals Gefahrenstellen auf dem kurzen Dienstweg entschärfen. „Wir haben uns oft vor unserer Schule ein Halteverbot gewünscht, aber die Kinder müssen ja aussteigen können“, sagte eine Schulleiterin. „Mit allen Beteiligten am Projekt haben wir nun nach einer Lösungsmöglichkeit gesucht und diese auch gefunden: Hinter der Schule ist jetzt eine Elternhaltestelle eingerichtet. Über einen gut beleuchteten Weg können die Kinder von dort die Schule erreichen. Und die zu Fuß kommenden Kinder geraten nicht mehr in ein Verkehrschaos, denn vor der Schule darf nicht mehr gehalten bzw. geparkt werden“, berichtet die Lehrerin erfreut.

Unterstützung bei der Projektumsetzung
Die Visualisierung gelungener Konzepte soll den Bekanntheitsgrad der „Gelben Füße“ vergrößern, andere Schulen und Kitas zum Mitmachen animieren und dem Projekt verstärkt Nachhaltigkeit geben. Zudem sollen neue Ideen in die weitere Prozessgestaltung einfließen – beispielsweise in die vorhandene Unterrichtshandreichung. Diese Broschüre zeigt viele Möglichkeiten auf, Verkehrssicherheit z. B. in den Deutsch-, Mathe-, Kunst- oder Sportunterricht einzubinden. Sie informiert auch über das Unterstützungsangebot der Unfallkasse, beispielweise die kostenfreie Abgabe der Schablonen für die Fußabdrücke und einen Zuschuss für die Farbe.

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