Der Helm schützt – auch auf Laufrad, Kick- und Skateboard

Unfallkasse: Erwachsene sollen Vorbild sein

 

Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, trägt ein erhöhtes Risiko, sich bei einem Unfall schwer zu verletzen. Allein 2014 wurden – so die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung – ca. 55.000 Schulwegunfälle im Straßenverkehr verzeichnet. Rund die Hälfte davon (27.389) waren Unfälle mit dem Fahrrad. Kinder sind besonders gefährdet. „Eltern sollten deshalb ihre Kinder nie ohne Helm Fahrrad fahren lassen. Sie selbst sollten Vorbild sein und ebenfalls einen Helm tragen“, sagt Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. Er weist außerdem darauf hin, dass Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr auf dem Gehweg fahren müssen, bis zum zehnten Lebensjahr dürfen sie dort mit dem Fahrrad fahren.

Helm auch bei Laufrad und Skateboard Die Unfallkasse rät zum Tragen von Helmen auch bei Kindern, die mit Laufrad oder auf dem Kindersitz an einem Erwachsenenfahrrad unterwegs sind. „So ist es von klein an für sie eine Selbstverständlichkeit, einen Fahrradhelm zu tragen“, ist Manfred Breitbach überzeugt. Auch wer mit  Kick- oder Skateboard fährt, sollte auf keinen Fall auf den Kopfschutz verzichten.

Für Jugendliche gelten Helme häufig als uncool oder werden für ein überflüssiges Accessoire gehalten, das die Frisur ruiniert. Oftmals hilft es, wenn die jungen Menschen sich einen schnittig-coolen Helm selbst aussuchen können, immerhin gibt es Fahrradhelme in vielen Designs.        

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