Ausgezeichnet: Kita St. Katharinen

Unfallkasse würdigt das Konzept der vorschulischen Bildungseinrichtung

 

Großes Lob zollte Manfred Breitbach, Vizegeschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, der Kita St. Katharinen. „Kitas sind wichtige Einrichtungen zur Förderung von Bildung. Mit zeitgemäßen Handlungskonzepten nutzt das Kita-Team in St. Katharinen diese Chance bei der Umsetzung ihres Bildungs- und Erziehungsauftrags. Auch die Themen Gesundheit und Sicherheit sind hoch angesiedelt“, hob Manfred Breitbach hervor. Er zeichnete nun die Kita St. Katharinen für ihr herausragendes Engagement mit einer Geldprämie von 1.500 Euro aus.

„Für das gemeinsame Leben und Lernen mit Kindern sind Handlungsmaxime wie Vertrauen, Respekt, Anerkennung, Hilfsbereitschaft usw. ein unverzichtbarer Grundstein für das Miteinander in unserer Kita. Nur so können wir unserem Bildungsauftrag gerecht werden“, zeigte sich Ingrid Brabender, Leiterin der Kita St. Katharinen, überzeugt. „Bildung muss leben und gelebt werden. Denn weder hoch angesetzte Ziele noch schlagkräftige Worte bzw. Begriffsbestimmungen reichen aus, die Qualität in Kitas zu fördern und zu steigern“, unterstrich Brabender.

Hans Josef Weißenfels, erster Beigeordneter der Ortsgemeinde St. Katharinen, zeigte sich hocherfreut angesichts dieser weiteren Auszeichnung des gemeindlichen Kindergartens. Er sieht hierin das Ergebnis im Zusammenwirken hoch motivierten Personals und bestens ausgestatteter Einrichtung. „Eine besondere Anerkennung gilt Frau Brabender, die seit Jahrzehnten als die gute Seele des Hauses zu bezeichnen ist.“ Mit diesen Worten richtete Hans Josef Weißenfels einen besonderen Dank an die Leiterin der Kita.

Die schon mehrfach als „Haus der kleinen Forscherinnen und Forscher“ zertifizierte Einrichtung legt innerhalb der pädagogischen Arbeit großen Wert auf ein abwechslungsreiches, interessengebundenes Erkunden und (Er-)Forschen der kindlichen Lebensumwelt. Einen besonderen Blick richtet die Kita auf die frühkindliche Bildungs- und Erziehungsarbeit mit dem Ziel, die Mädchen und Jungen zur Schulreife zu führen. Dafür nutzt die Einrichtung viele Wege und umfangreiche Aktivitäten.   Zwei soziale Aspekte verbergen sich hinter den Vorlesetagen, den acht Seniorinnen im Wechsel der Kita anbieten. Zum einen steht der Kontakt der Kinder mit älteren Menschen im Blickpunkt, zum anderen soll bei den Mädchen und Jungen möglichst früh das Interesse für Literatur geweckt werden. Außerdem findet einmal wöchentlich Englischunterricht mit einer pensionierten Englischlehrerin für die Vorschulkinder statt, um sie spielerisch an eine Fremdsprache heranzuführen.

Gesundheit im Fokus
„Wir möchten den Kindern möglichst früh eine gesunde Lebensweise näherbringen. Das setzt voraus, dass unser gesamtes Team hinter unserem Konzept steht und den Jüngsten diese Ideologie vorlebt“, erklärte die Leiterin der Kita. Schwerpunkte sind dabei u. a. ausreichend Bewegung für Groß und Klein, Lärmschutz, Verhalten bei Notsituationen, Handdesinfektion, Infektionsschutz sowie Lebensmittelhygiene. Zum Gesundheitspaket für die Kinder gehört schon seit mehreren Jahren die Zertifizierung „SunPass“, um die Kinder – und auch die Eltern – für den richtigen Umgang mit der Sonne zu sensibilisieren. Mit ausführlichen Belehrungen und Vermittlung der rechtlichen Grundlagen, Grundgedanken der Gesundheitsförderung sowie vielen Fortbildungsmaßnahmen schafft Ingrid Brabender die notwendigen Voraussetzungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie nutzen auch regelmäßig die Veranstaltungsangebote der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, die für Beschäftigte in Kitas kostenfrei sind. „Kinder sind unsere Zukunft. Sie sollen sicher und gesund heranwachsen können. Deshalb unterstützen wir die frühkindlichen Bildungseinrichtungen mit Projekten wie der MusterKita in Neuwied und unserem vielfältigen Fortbildungsspektrum“, informiert Manfred Breitbach.

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