„Einfälle gegen Unfälle“

24.10.2017

Schulkinder aus der IGS/Realschule plus Pellenz helfen beim Auspacken und Auslegen der eingereichten Werke.

Keine einfache Aufgabe, aus der Vielzahl der Einsendungen eine Auswahl zu treffen.

Die Jury setzt sich aus Mitgliedern der Schulen, des Bildungsministeriums und der Unfallkasse zusammen und wird tatkräftig unterstützt von Schülerinnen und Schülern der IGS/Realschule plus Pellenz Plaidt.

Unfallkasse Rheinland-Pfalz: Mit Schul-Wettbewerb sensibilisieren

Gewinnerinnen und Gewinner kommen aus Schulen in Andernach, Bitburg , Frankenthal/Pfalz, Idar-Oberstein, Koblenz, Landau in der Pfalz, Mainz, Oberwesel, Plaidt, Scheuerfeld, Trier, Vallendar, Westerburg, Wittlich

„Diese Zahlen sprechen für sich: 3.712 Sechstklässler aus 122 rheinland-pfälzischen Schulen beteiligten sich an unserem Mal- und Zeichenwettbewerb“, freute sich Jördis Gluch von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz bei der jährlichen Jurysitzung. Aus der Vielzahl der eingereichten Arbeiten wählten Vertreterinnen und Vertreter der Unfallkasse, des Ministeriums für Bildung sowie der Schulen die Werke aus, die das Wettbewerbsthema besonders gut widerspiegelten. Mit dem Wettbewerb sollen Kinder im Unterricht für Sicherheit und Gesundheitsförderung sensibilisiert werden.  

Eine Turnhalle mit Gemälden gepflastert
Das hat schon Tradition: Fleißige Helferinnen und Helfer aus der Integrierten Gesamtschule/Realschule plus Pellenz in Plaidt legten auf der gesamten Fläche ihrer Turnhalle die eingereichten Werke der jungen Künstlerinnen und Künstler – sortiert nach drei Gruppen – aus:

  • Förderschulen (154 Werke aus 17 Schulen)
  • Hauptschulen, Realschulen, Realschulen plus (1.593 Werke aus 60 Schulen)
  • Gymnasien, integrierte Gesamtschulen, freie Waldorfschulen (1.857 Werke aus 44 Schulen)  

In jeder Gruppe werden mindestens fünf Hauptpreise vergeben.  

Eine Entscheidung bei der Fülle der eingereichten Gemälde zu treffen, stellte die Jurymitglieder vor eine große Herausforderung. Mit immer neuen und vielen außergewöhnlichen Darstellungsideen zeigten die Schulkinder Gefahren auf und machten deutlich: Wir haben uns im Unterricht intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Aussagen, wie man Gefährdungen durch umsichtiges Verhalten vermeiden kann, lieferten die jungen Künstlerinnen und Künstler in ihren Werken häufig mit.  

Der Wettbewerb findet bereits seit 1982 mit großem Erfolg statt: Die Zahl der beteiligten Schulkinder nähert sich rasant der 100.000er-Grenze, sie liegt zurzeit bei 96.579 Einsendungen.  

Die Preise Die Preisgelder sind als persönliche Gewinne für die Schülerinnen bzw. die Schüler bestimmt. Diese werden schriftlich benachrichtigt und zusammen mit ihren Eltern und Lehrkräften zur Preisverleihung in die Räumlichkeiten der Unfallkasse nach Andernach eingeladen. Am Veranstaltungstag erhält jeweils aus jeder Gruppe eine besonders engagierte Schule einen Überraschungs-Preise in Höhe von 300 Euro, der für die Schulgemeinschaft bestimmt ist.