Versichert in der Alterswehr

Ihre Erfahrung ist kostbar und kann Leben retten. Daher engagieren sich viele Feuerwehrleute auch nach Vollendung des 63. Lebensjahres weiterhin in der freiwilligen Feuerwehr. Sie finden sich häufig in sogenannten Alterswehren oder Alters-/Ehrenabteilungen zusammen. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch sie auf den Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung zählen.

Was ist versichert?

Der Versicherungsschutz für Alterskameradinnen und Alterskameraden hängt davon ab, ob sie Tätigkeiten verrichten, die dazu dienen, die Aufgaben der Feuerwehr zu erfüllen. Hierzu gehören zum Beispiel:

  • Schulungen des Nachwuchses,
  • Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung,
  • Prüfen von Geräten,
  • Unterstützung der aktiven Feuerwehrangehörigen beim Einsatz, wenn z.B. Feuerwehrangehörige fehlen.

Grenzen des Versicherungsschutzes

Kein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz besteht bei gesellschaftlichen Veranstaltungen, z. B. im folgenden Fall:

Zehn Feuerwehrangehörige, die aus Altersgründen aus dem aktiven Dienst ausgeschieden sind, treffen sich regelmäßig einmal wöchentlich mit ihren Ehefrauen im Gemeinschaftssaal des Feuerwehrgerätehauses zu einem gemütlichen Beisammensein. Hierbei tauschen sie Erinnerungen oder Erfahrungen aus dem aktiven Feuerwehrdienst aus, organisieren eigene Feiern und Ausflüge oder besprechen aktuelle Belange der Feuerwehr. Ein Zusammenhang zum aktiven Feuerwehrdienst wird hierdurch jedoch nicht begründet, so dass kein Unfallversicherungsschutz besteht.

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Kontakt

Unfallkasse Rheinland-Pfalz
Orensteinstr. 10
56626 Andernach
Telefon: 02632 960-0